Montag, 17 Oktober 2022 12:05

Wie funktioniert EMS?

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zum Abnehmen in Zürich zum Abnehmen in Zürich pixabay

Die Abkürzung EMS steht für den Begriff Elektro-Muskel-Stimulationstraining. Bei diesem Training werden elektrische Impulse genutzt, welche die Muskeln stimulieren und so effektiv kräftigen.

 

Der Ursprung des EMS liegt dabei im Reha-Bereich. Bereits vor mehr als 50 Jahren wurde es zu Therapiezwecken eingesetzt. Im Zuge der elektrischen Muskelstimulation können einzelne Muskeln gezielt gestärkt beziehungsweise aufgebaut werden, ohne, dass es dabei zu einer Belastung der Gelenke kommt. Dadurch ergeben sich besonders entscheidende Vorteile für den Aufbau von neuer Muskulatur nach Krankheiten oder Unfällen.

Nicht zu vernachlässigen ist allerdings auch, dass modernes EMS-Training, etwa das EMS Training zum Abnehmen in Zürich, nicht nur die Muskeln effektiv stärkt, sondern damit auch zur Reduzierung des Körpergewichts beiträgt.

EMS-Training – Das steckt dahinter

Das Gehirn sendet im Rahmen des herkömmlichen Trainings über die jeweiligen Nervenbahnen elektrische Reize an den zu trainierenden Muskel. In diesem kommt es so zu einer Anspannung, beispielsweise bei dem Heben von Gewichten oder der Ausführung von Liegestützen. Jedoch ist es in Form des konventionellen Muskeltrainings ausschließlich möglich, nacheinander die entsprechenden Muskelbereiche zu trainieren.

Anders sieht dies bei dem EMS-Training aus. Von dem speziellen EMS-Trainingsgerät findet eine Leitung der elektrischen Impulse an die Elektroden statt, die sich im Anzug des Trainierenden befinden. Dadurch lässt sich vor allem von dem Vorteil profitieren, dass die Muskeln durch den externen Einfluss der elektrischen Reize nahezu vollständig aktiviert werden. Im Gegensatz dazu liegt die Aktivierungsrate der einzelnen Muskeln bei konventionellen Trainingsformen lediglich bei rund 60 Prozent.

Nicht zu vernachlässigen ist auch, dass es das Elektromuskelstimulationstraining erlaubt, dass zur gleichen Zeit viele unterschiedliche Muskeln trainiert werden können. Dafür müssen jedoch lediglich 20 Minuten Zeit investiert werden.

Bei dem EMS-Training stellt es außerdem keinerlei Problem dar, den Schwierigkeitsgrad kontinuierlich zu steigern. Dies gelingt, indem die Intensität der elektronischen Impulse im Laufe der Zeit Stück für Stück erhöht wird. Eine übermäßige Belastung der Gelenke durch das Training ist nicht zu befürchten – auch dies stellt einen wichtigen Unterschied gegenüber dem herkömmlichen Gewichtstraining dar.

EMS-Training – Diese Muskeln lassen sich trainieren

Die innovativen Anzüge, die im Zuge des EMS-Trainings zum Einsatz kommen, erlauben es, zahlreiche Muskeln im Körper zur gleichen Zeit zu trainieren.

Besonders gut geeignet zeigt sich die Trainingsform jedoch, um den unteren und den oberen Rücken, den unteren und den oberen Bauch, die Brust, das Gesäß, den Latissimus, die Taille, die Unter- und Oberschenkel sowie die Unter- und Oberarme zu trainieren.

Die nötige Ausstattung für das EMS-Training

Grundsätzlich wird für ein effektives EMS-Training kein allzu umfassendes Equipment benötigt.

Die Grundvoraussetzung für das Training besteht selbstverständlich in dem EMS-Gerät, welches dafür sorgt, dass die elektronischen Reize an die Muskeln gesendet werden. Mithilfe einer praktischen Fernbedienung oder am Gerät selbst lässt sich dann die Gesamtintensität des Workouts individuell einstellen.

Nicht zu verzichten ist außerdem auf den Stimulationsanzug, welcher die Elektroimpulse des EMS-Gerätes empfängt und durch seine verschiedenen integrierten Elektroden an die Muskeln des Trainierenden weiterleitet.

Die Wirkung des EMS

Diejenigen, die EMS als Trainingsform für sich wählen, können von zahlreichen positiven Auswirkungen auf ihren Körper profitieren.

Beispielsweise lassen sich mithilfe des EMS nicht nur die Muskeln merklich kräftigen, sondern ebenfalls körperliche Leiden, wie etwa Rückenschmerzen, maßgeblich lindern. Daneben eignet sich das EMS-Training ideal zur Vorbeugung von Rückenschmerzen.

Darüber hinaus findet auch eine Anregung der Durchblutung und des Energieumsatzes statt. Der Stoffwechsel kann so maßgeblich optimiert werden. Außerdem kommt es zu einer Förderung der Kollagenproduktion, welche das Bindegewebe merklich strafft.

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